Ericsson will 2003 wieder schwarze Zahlen schreiben

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Hoffnung versetzt angeblich Berge…

Nach der abgeschlossenen Kapitalerhöhung hat der schwedische Handy- und Elektronikhersteller Ericsson genügend Geld, um sogar eine lange Dürreperiode in der Ausrüsterbranche zu überstehen. Das meint zumindest Ericsson-CEO Kurt Hellström. Die Mittel würden auch im schlimmsten Fall bis Ende 2003 ausreichen. Man beabsichtige keine weiteren Kapitalmaßnahmen, so Hellström in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Im Laufe des nächsten Jahres soll das Untenehmen bereits schwarze Zahlen schreiben. Um dieses Ziel zu erreichen plant der Spitzenmanager Kosten von 5,3 Milliarden Dollar einzusparen. Eine genauere Prognose sei schwierig, weil es bislang keine Zeichen für ein Ende der Turbulenzen in der Branche gebe, meinte Hellström.

Seit Jahresbeginn hat der Aktienkurs des Telekomausrüsters 84 Prozent an Wert verloren. Zuletzt hat Ericsson den zweiten Quartalsverlust in Folge eingefahren. Die Rückkehr in die Gewinnzone schlossen die Verantwortlichen für 2002 bereits aus.