Voicestream heißt ab heute T-Mobile

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Verkauf wird unwahrscheinlicher

Die im vergangenen Jahr von der Deutschen Telekom (DTAG) übernommene Voicestream legt ihren alten Namen ab: Heute schlüpft der sechstgrößte Mobilfunkanbieter der USA unter die Dachmarke T-Mobile.

Damit sind Branchenschätzungen zufolge Marketingkosten in Millionenhöhe verbunden. Ein Verkauf der im Wert stark gesunkenen US-Tochter durch den verschuldeten Mutterkonzern wird damit immer unwahrscheinlicher.

Vor allem nach dem Rücktritt des langjährigen DTAG-Chefs Ron Sommer vor wenigen Wochen waren in Deutschland Stimmen laut geworden, die etwas Derartiges vermutet hatten. Schließlich war Sommer auch der “Vater” des schwierigen Übernahme-Deals, der monatelange Verhandlungen mit den US-Börsenaufsichts- und Kartellbehörden erfordert hatte. Ein schnelles Abstoßen der teuren Tochter durch den Interims-Chef Sihler wäre den Aktionären entgegen gekommen.