Auch Nokia macht nur noch Trippelschritte

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Schlechte Aussichten für’s dritte Quartal

Der finnische TK-Riese Nokia hat seine Umsatzprognose für das dritte Quartal von 7,2 bis 7,6 Milliarden Euro auf 7,1 bis 7,4 Milliarden Euro gesenkt. Als wichtigsten Grund gab Konzernchef Jorma Ollila an, dass vor allem beim Geschäft mit Mobilfunk-Systemen noch zurückhaltender investiert werde als ohnehin schon befürchtet.

Nokia gibt sich trotzdem zuversichtlich, dass der anvisierte Pro-forma-Gewinn zwischen 15 und 17 Eurocent je Aktie erreicht werden kann. Voraussichtlich liege das Ergebnis aber “eher im oberen Bereich”.

Die Aktienkurse des mit Abstand erfolgreichsten Handy-Herstellers der Welt sank nach Bekanntgabe der Umsatzzahlen bis zum frühen Nachmittag um 1,3 Prozent auf unter 14 Euro. Nokia hält auf den Mobilfunk-Endgerätemarkt immer noch einen Marktanteil von fast 40 Prozent und erwartet nach Angaben von Ollila für diesen Geschäftszweig im dritten Quartal eine Gewinnmarge von mindestens 20 Prozent.

Für den gesamten Jahresverlauf erwartet das finnische Vorzeige-Unternehmen, dass alle Hersteller zusammen rund 400 Millionen neue Mobiltelefone an den Mann bringen können.