Intershop will das Handy besetzen

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Technik für M-Commerce eingekauft

Der Jenaer Softwarekonzern Intershop will bei Angeboten im Mobilfunkmarkt mitmischen. Nach Intershop-Angaben wurde am Montag mit der Deutschland-Tochter der niederländischen CMG-Gruppe eine Kooperation vereinbart, die die Übermittlung von Texten, Farbbildern und Videoclips auf Handys ermöglicht.

Über Intershop-Programme zum elektronischen Handel sollen Handy-Nutzer gleichzeitig Bestellmöglichkeiten erhalten. Ein Prototyp existiere bereits, sagte ein Sprecher in Jena. Die Lösung wende sich an Unternehmen, die sich dadurch neue Marketing- und Absatzmöglichkeiten versprechen.

Intershop hat im ersten Halbjahr einen Umsatz von 24,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Verlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurde um mehr als zwei Drittel auf 19,4 Millionen Euro verringert.

Vorstandschef Stephan Schambach will im vierten Quartal erstmals seit Jahren ein ausgeglichenes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen vorlegen. Nach Stellenstreichungen beschäftigt Intershop derzeit 530 Mitarbeiter.

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