Düstere Aussichten für SMS-Nachfolger

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Multimedia-Messaging könnte der Durchbruch versagt bleiben

Während die Mobilfunkindustrie sich von Multimedia Messaging (MMS) endlich wieder steigende Umsätze erhofft, sieht das Londoner Wireless World Forum für die Zukunft der neuen Anwendungen schwarz. In einer Studie listen die Experten mehrere Schwierigkeiten auf, mit denen MMS ihrer Ansicht nach zu kämpfen haben wird.

Zum einen seien die Anwendungen für die Zielgruppe der Teenager schlicht zu teuer, heißt es in der Untersuchung. Sowohl die notwendige Hardware als auch die Preise für das Versenden von MMS seien für das Budget eines Jugendlichen zu hoch – und dadurch werde der Markteinstieg der neuen Technologie nur schleppend verlaufen. Zudem könne MMS nicht als Nachfolger der SMS betrachtet werden: “MMS hat andere Triebfedern. Es steht die Unterhaltung und nicht die reine Kommunikation im Vordergrund.” Daher werde MMS nicht direkt den SMS-Marktanteil übernehmen können.

Die Vorhersagen der Mobilfunkbranche über den mit MMS erzielbaren Umsatz korrigierten die Analysten des Wireless World Forum gleich um 80 Prozent nach unten.