Telekom-Tochter Voicestream macht weniger Sorgen

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Gerüchte über Fusion halten sich hartnäckig

Die Telekom-Tochter VoiceStream kommt gut ein Jahr nach der milliardenschweren Übernahme und hohen Verlusten langsam in Schwung. Im zweiten Quartal 2002 sei das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen gegenüber dem Vorquartal um 143 Prozent auf 156 Millionen Dollar gestiegen, teilte T-Mobile in Bonn mit.

“Wir haben Umsatz und Kundenwachstum gesteigert und unsere finanziellen Ziele übertroffen”, erklärte T-Mobile-Chef Kai-Uwe Ricke. Über die Netze von VoiceStream telefonierten Ende Juni mehr als 8 Millionen Kunden.

Gleichzeitig kletterte der Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres um 11 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar. Für die ersten sechs Monate nannte das Unternehmen ein Umsatzvolumen von 2,5 Milliarden Dollar und ein Vorsteuerergebnis von 220 Millionen Dollar.

Trotz der guten Geschäftszahlen liegt VoiceStream auf dem US-Markt nach den Kundenzahlen weiterhin nur auf Rang sechs. Das Unternehmen gilt damit als zu klein, um dauerhaft bestehen zu können

In der Branche wird im Zusammenhang der Marktbereinigung auf dem amerikanischen Mobilfunkmarkt deshalb seit Wochen über eine mögliche Fusion spekuliert. Als mögliche Partner wurden A&T Wireless und Cingular Wireless genannt, die beide auf jeweils 20 Millionen Kunden kommen.