Minicomputer und Kaffeeduft: T-Mobile funkt Cafés ins Web

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Starbucks-Kunden surfen mit HP-Handhelds

Die Kaffee-Kette Starbucks will den schnurlosen Internet-Zugang in seinen Läden und Cafés ausbauen. Dabei behilflich soll vor allem Technik von Hewlett-Packard (HP) und T-Mobile sein. Der geplante Dienst trägt die Bezeichnung T-Mobile-Hotspot.

Erst im Mai dieses Jahres hatte die in Seattle beheimatete Starbucks-Kette einen 100 Millionen-Dollar-Deal mit Compaq unterzeichnet. Der Computerhersteller sollte die amerikanischen Läden die nächsten fünf Jahre mit Handhelds ausstatten, die einen mobilen Zugang zum Internet erlauben.

Mit im Boot sind von Anfang an auch Microsoft und die Mobile Star Network Corp., die nun zu dem Mobilfunkarm der deutschen Telekom gehört. Bis jetzt allerdings gibt es diese Funkkontakte von T-Mobile erst auf einigen Flughäfen, in Clubs von diversen Fluglinien und wenigen Starbucks-Läden etwa in New York und San Francisco.

Hierzulande repräsentiert die Karstadt-Coffee GmbH, Düsseldorf, den weltweit größten Kaffee-Röster. Die Gesellschaft ist ein Joint Venture der Starbucks Coffee Company und der Karstadt Quelle AG. Der Waren- und Versandhaus-Konzern hält 82 Prozent der Anteile.

Demnach müsste Karstadt Coffee entscheiden, ob hierzulande ähnliches wie in Amerika geplant sei. T-Mobile jedenfalls könnte, wie Firmensprecher Rene Bresken bestätigt, in Deutschland ab Endes dieses Jahres W-LANs anbieten.