Palm Source sucht vergeblich Investoren

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Oktober ist Deadline

Die Softwaresparte des PDA-Herstellers Palm wird sich im Oktober wohl doch mit nur dünner Kapitaldecke in die Eigenständigkeit aufmachen. Die Suche nach Investoren werde nicht weiter verfolgt, sagte Palm-Source-Chef David Nagel der Financial Times Deutschland.

Bisher hat nur Sony eine Zusage von 20 Millionen Dollar gemacht. Dafür bekommen die Japaner einen Anteil von 6 Prozent an Palm. Die Loslösung der Palm Source von Palm hatte sich immer wieder verzögert. Jetzt muss sie über die Bühne gehen, um Platz zu machen für die geplante Integration von Handspring in den Palm-Konzern.

Dieser hält auf dem Markt für PDA-Betriebssysteme noch immer einen Anteil von rund 50 Prozent. Mit dem Aufkauf des Konkurrenten Handspring hofft Palm auf eine bessere Marktposition bei Smartphones. Vor allem gegen Microsofts Pocket PC und Symbian, favorisiert von Nokia, Ericsson und Motorola, muss Palm sich in Zukunft behaupten.