Microsoft sendet Inhalte auf Armbanduhren

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Neuer Dienst geht im Herbst in Betrieb

Für 9,95 Dollar im Monat können sich künftig Einwohner größerer Städte in USA Informationen auf ihre Armbanduhr schicken lassen. MSN Direct, Microsofts neuer Service für wichtige Leute und solche, die es sein wollen, wird sie mit Nachrichten, Wetterinformationen, Börsenkursen, Kinoprogrammen und vielem mehr versorgen.

Die passenden Uhren werden von den Herstellern Fossil und Suunto angeboten. Deren Innenleben wird von National Semiconductor geliefert und beinhaltet ein Chipset auf Basis des ARM-Prozessors, ein Speichermodul und einen RF-Empfänger. Letzterer basiert auf der DirectBand-Technologie von SCA Data Systems. Die Preise für die Uhren rangieren zwischen 100 und 300 Dollar.

Uhren und Dienst sind das erste greifbare Resultat von Microsofts SPOT-Initiative (Smart Personal Objects Technology). Sie hat das Ziel, Information aus dem PC und anderen Quellen in tragbare Terminals, wie eben Uhren, verfügbar zu machen. Im Gegensatz zu Pagern, die Uhren integriert sind, wird allerdings eine engere Kopplung mit dem PC des Trägers angestrebt. So soll auch ein Abgleich mit Outlook und die Übertragung von Benachrichtigungen über den MSN Instant Messenger möglich sein.