UMTS-Roadmap: Mobilfunkausrüster räumen Fehler ein

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Lücken in der Produktkette

Die führenden Mobilfunkunternehmen und Handy-Hersteller werden auf der internationalen Mobilfunkmesse in Cannes diese Woche voraussichtlich einräumen, was die Spatzen bereits von den Dächern pfeifen: Die Roadmap für UMTS wird so, wie sie vollmundig geplant war, nicht eingehalten werden.

So hat beispielsweise der Marktführer Nokia seine 3G-Handys noch immer nicht marktreif gemacht. Gleiches Bild bei Sony Ericsson: Hier ist ein derartiges Produkt noch gar nicht in Sicht oder vorgestellt, das Dienste und Internet-Angebote über Mobilfunk der dritten Generation (UMTS, 3G) empfangen und senden kann. Auch die bislang vorgestellten Endgeräte, wie beispielsweise das Siemens U10, lassen nach Ansicht der Analysten und der Betatester noch einiges zu wünschen übrig.

Aus dem Hause Orange kommen dazu offene Worte von Executive Vice President Richard Brennan: “Die jetzigen UMTS-Endgeräte sind groß wie Ziegelsteine, ihre Batteriebetriebszeit ist empörend und der Einzelstückpreis ist überhöht. So lange wir diese Probleme nicht gelöst haben, brauchen wir 3G gar nicht erst zu vermarkten.”