Sprint wieder in den schwarzen Zahlen

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Hoffen auf Mobilfunk-Trendwende in den USA

Der amerikanische TK-Anbieter Sprint scheint die allgemeine Krise hinter sich gelassen zu haben und meldet für das abgelaufene Quartal einen bescheidenen Gewinn von 39 Millionen Dollar. Dabei sind die Umsätze nur leicht um 10 Millionen auf 6,5 Milliarden Dollar angestiegen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahrs musste das Unternehmen noch Verluste über 1,2 Milliarden Dollar ausweisen.

Sparmaßnahmen hätten vor allem zu dieser Verbesserung beigetragen, heißt es bei Sprint. Dazu gehörten in den vergangenen anderthalb Jahren auch 17 000 Entlassungen.

Während die Festnetzsparte bei schrumpfenden Umsätzen ihren Gewinn auf 294 Millionen Dollar um zwei Drittel reduzierte, hat der Mobilfunker Sprint PCS zumindest seine Verluste eingedämmt: von 328 auf 255 Millionen Dollar. Auch darin sehen Beobachter eine mögliche Trendwende auf dem schwierigen Telekommunikationsmarkt USA.