US-Mobilfunker verbummeln SMS

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So wird das nie was, Jungs!

Die USA hinken beim Mobilfunk weit hinter Europa her. Jetzt hat eine aktuelle Studie auch noch ermittelt, dass die US-Carrier rund 7,5 Prozent aller verschickten SMS nicht zustellen können – und somit einfach ‘verlieren’.

Keynote Systems hatte während zwei Wochen im Dezember 26 000 Testnachrichten in verschiedenen Städten der USA verschickt. Dabei zeigten sich große Unterschiede bei der Zuverlässigkeit der Netze:

AT&T Wireless konnte zumindest 97,8 Prozent der abgesetzten SMS im eigenen Netz abliefern, in fremde Netze waren es aber nur 95,5 Prozent.

Schlecht hat dagegen T-Mobile USA, die frühere Voicestream, abgeschnitten. Sowohl im eigenen Netz als auch in Fremdnetzen kamen nur 87 beziehungsweise 86 Prozent der Textnachrichten an.

Marktbeobachter fürchten nun, dass der SMS-Trend, der in den USA erst langsam ins Rollen kommt, durch die Unzuverlässigkeiten leiden könnte. Viele Amerikaner nutzen noch immer so genannte Pager, die lediglich die Telefonnummer der Personen anzeigen, die einen Rückruf wünschen.