“Centrino” entschlüsselt: Barrett hilft Gates beim Träumen

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“Die Menschen vom Kabel befreien”

Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas hat Intel-Chef Craig Barrett näheres zu der vor wenigen Tagen gelüfteten neuen Produktfamilie mit der Bezeichnung “Centrino” vorgestellt. So will er, wie er sagte, durch die neuen Prozessoren für mobile Geräte “die Konsumenten vom Kabel befreien”. Das sei der “nächste logische Schritt in der Unterhaltungselektronik”.

Während jedoch Microsoft-Gründer Bill Gates von multifunktionsfähigen, vielseitigen Armbanduhren träumt, auf denen entsprechende Betriebssysteme laufen sollen, geht Barrett etwas konventionellere Wege. Die Prozessoren sollen keine James-Bond-Atmosphäre erzeugen, sondern lediglich portable Video-Geräte und intelligente Bildschirme verbessern und zusammenwachsen lassen.

Er will so seine potenziellen Kunden anregen, “neue Wege zu entdecken, wie sie leben, arbeiten und sich unterhalten können”. Selbst der PC, ist er sich sicher, werde letztendlich kabellos werden. Auch dazu soll ein integrierter Centrino-Prozessor sorgen. “Eine neue Generation kleiner, leichter Notebooks wird dadurch möglich”, lobt der CEO den neuen Chip.

Bereits in der ersten Hälfte dieses Jahres sollen die ersten mit dem ehemals “Banias” getauften Prozessor, sowie mit korrespondierenden Chips ausgestatteten Notebooks auf den Markt kommen, heißt es bei Intel. Auch die “Mira” genannten Smart Displays sollen damit ausgerüstet werden und von Viewsonic oder Philips gefertigt noch im Januar in den USA in die Läden kommen.