Motorola blickt euphorisch in die Zukunft

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“Mike Z” denkt nicht an den Verkauf von Business-Units

Geht es nach dem Präsidenten Mike Zafirovski, sind die mageren Jahre des Mobilfunkanbieters Motorola vorbei. “Alle sechs Geschäftseinheiten werden 2003 Gewinn abwerfen“, sagte er in einem Reuters-Interview.

Die vergangenen beiden Jahre seien sehr schmerzhaft gewesen, erklärte er rückblickend. Erstmals seit sechs Quartalen konnte das Unternehmen im dritten Jahresabschnitt 2002 wieder positive Zahlen schreiben. Um bis zu zehn Prozent soll der Verkauf in diesem Jahr wachsen.

Trotz starker Konkurrenz, allen voran Nokia, hat Motorola-Chef “Mike Z.“ keine Angst vor der Zukunft. Selbst Samsung, der Neue am Mobilfunkhimmel, macht ihm keine Sorgen. “Konkurrenz belebt das Geschäft; wir vertrauen auf unser Können.“

Zafirovski wies außerdem Gerüchte zurück, wonach die Netzwerksparte an Siemens verkauft werden soll. “Wir reden im Moment nicht mit Siemens.“ Der Konzern hat mit Motorola auf anderer Ebene eine Vereinbarung über die Lizenzierung von Handys der dritten Generation.