Verizon bläst Breitband-Mobilfunk ab

EnterpriseMobile

Qualcomm schaut in die Röhre

Verizon Wireless hat seine Pläne für ein Breitband-Datennetz in den USA vorerst abgeblasen. Darüber wollte der größte amerikanische Mobilfunkanbieter unter anderem Videokonferenzen auf dem Handy ermöglichen. Ein reiner Datendienst sei aber “auf lange Sicht nicht rentabel”, so Verizons CEO Denny Strigl während einer Telefonkonferenz.

Leidtragender der Verizon-Entscheidung ist voraussichtlich der Technik-Lieferant Qualcomm, der gehofft hatte, seine EV-DO-Harfware unterzubringen. Verizon will sich nach Angaben von Strigl nun ganz auf sein ‘Express Network’ konzentrieren, ein Daten- und Sprach-Netzwerk, das bereits durchschnittliche Monatsumsätze von 3 Dollar pro Kunde generiert.

Nach Ansicht von Mobilfunk-Analysten in den USA erkennen zahlreiche Carrier jetzt, dass die technsichen Möglichkeiten weit über die Bedürfnisse der Kunden hinausgehen. Die derzeit verfügbare Bandbreite reiche dafür in aller Regel aus.