T-Mobile startet MMS-Nachrichtendienst

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Auf der Suche nach der Killer-Applikation

Ein Jahr vor dem Start der ersten UMTS-Netze in Deutschland machen sich die Mobilfunkbetreiber verstärkt auf die Suche nach möglichen Inhalten für ihre Breitband-Anbindung zum Kunden. T-Mobile hat jetzt einen Nachrichtendienst auf Basis des Multimedia-Messaging-Service (MMS) vorgestellt.

Versprochen wird eine “umfangreiches Nachrichten-Angebot in Bild und Ton”. Die Nachrichten bestehen dabei nicht wie gewohnt nur aus kurzen Texten sondern kommen mit einem Bild daher, sogar mit einer farbigen Animation oder einer Audiodatei.

Als Content-Partner setzt der Mobilfunker auf bekannte Marken wie die Tageszeitung Die Welt, Sport-Bild oder Hörzu. Allerdings ist der mobile Informationshunger nicht ganz billig: Die Preise rangieren zwischen 59 Eurocent und 1,49 Euro – so viel kostet ein Angebot aus der Rubrik “Erotik”.

Momentan gilt MMS ähnlich wie I-Mode als Spielwiese für die Content-Entwickler bei den Mobilfunkanbietern. Sie sollen herausfinden, womit sich die horrenden Investitionen in UMTS-Lizenzen und -Netze wieder hereinspielen lassen.