USA machen zaghafte UMTS-Schrittchen

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Europas Fehler nicht wiederholen …

Die amerikanische TK-Aufsichtsbehörde FCC hat zwei Frequenzbereiche für den Mobilfunk der dritten Generation (3G) frei gemacht – drei Jahre nach den ersten grundlegenden technischen Entscheidungen in Europa. Möglich wurde die Nutzung der zwei Frequenzblöcke von jeweils 45 MHz nur, weil das US-Militär diesen Bereich räumte.

Zeitgleich stellte die FCC ihre Vergaberichtlinien für UMTS-Dienste in den USA vor. Dabei betonte Behördenchef Michael J. Copps, man wolle die Fehler vieler europäischer Länder genau studieren – und nicht wiederholen. Dazu zählt er die vergleichsweise großen Frequenzbereiche – aber wohl auch die enormen Lizenzgebühren. Die dürfte aber inzwischen wohl kein Unternehmen mehr bereit sein, zu zahlen. 2004 sollen die Frequenzen für die Netzbetreiber nutzbar sein.