W-Lans bekommen Sicherheitsstandard verpasst

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Von der Lachnummer zum ernsthaften Service

Ein neuer Sicherheitsstandard soll dafür sorgen, dass drahtlose Verbindungen zwischen Rechnern in Unternehmensumgebungen, beispielsweise W-Lans, endlich für voll genommen werden. Das Industriegremium Wireless Fidelity Alliance will den neuen Standard Wi-Fi Protective Access (WPA) von sofort an in allen neuen Produktreihen sehen.

Die bislang extrem störungsanfälligen WiFi-Netze, die über kurze Distanzen Rechner drahtlos miteinander verbinden und bislang vornehmlich im Privatbereich und an Hot Spots wie Flughäfen eingesetzt wurden, sollen durch den Security-Schub für Unternehmen interessanter werden.

Bislang musste ein aufwändiges Authentifizierungsverfahren die Nutzung durch berechtigte Anwender sicher stellen. Diese Aufgabe, sowie eine bisher nicht vorhandene Schutzfunktion gegen Hacking sollen die Anwenderträume wahr werden lassen.

Auch die Analystengemeinde zeigte sich erfreut. IDC-Analyst Bob O’Donnell dazu: “Diese Entwicklung ist außergewöhnlich wichtig, denn es hat in der Vergangenheit unendlich viele Geschichten über die Anfälligkeiten und Krankheiten von WiFi gegeben.”