Super-Clement verbittet sich Handel mit UMTS-Lizenzen

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Rettender Strohhalm für die Kleinen – geknickt

Das Bundeswirtschaftsministerium hat seine Absage an einen Handel mit UMTS-Mobilfunklizenzen zwischen den Mobilfunkanbietern bekräftigt. Vor allem Anbieter mit finanziellen Schwierigkeiten hatten auf eine solche Amortisation der Lizenzkosten gehofft.

Staatssekretär Alfred Tacke sagte dazu: “Nein, es gibt überhaupt keine Überlegungen in diese Richtung.” Wenn einige Unternehmen der Branche derzeit Schwierigkeiten hätten, so seien diese nicht primär auf die hohen Kaufsummen beim Erwerb der UMTS-Mobilfunklizenzen zurückzuführen.

Vielmehr hätten milliardenschwere Übernahmen in der Branche auch zu den gegenwärtigen Problemen beigetragen. So sei der Erwerb von Mannesmann durch Vodafone erheblich teurer gewesen als die Kosten des UMTS-Lizenzerwerbs, sagte Tacke der Nachrichtenagentur Reuters. Die Bundesregierung hatte bei der Versteigerung der UMTS-Lizenzen vor zwei Jahren fast 100 Milliarden Mark (rund 51 Milliarden Euro) eingenommen.