Disaster Recovery: Vorbeugen statt heilen

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Analysten geben Hilfe bei der Tools-Auswahl

Disaster Recovery (DR), die meiste Zeit ein vernachlässigtes Thema, ist spätestens seit den Terroranschlägen in den USA in aller Munde. Nach einer repräsentativen Studie der Unternehmensberatung Meta Group werden sich die Ausgaben in diesem Segment von 2000 bis zum Ende dieses Jahres verdreifacht haben. Zum Vergleich: Insgesamt steigt das Volumen des DV-Marktes um lediglich 30 bis 40 Prozent.

Die Frage ist jedoch nicht nur, wie sich im Falle eines Brandes, Blitzeinschlags oder Überflutung Daten retten und wiederherstellen lassen, sondern auch, wie der Datenverarbeitungsbetrieb ungestört weiterlaufen kann. Für die Meta Group zählt Business Continuity (BC) schlichtweg dazu, zumal BC-Produkte traditionelle Verfahren zum Teil obsolet werden lassen.

Der Anteil am IT-Budget

Derzeit stecken Unternehmen im Schnitt 2,6 Prozent ihres IT-Budgets in DR/BC. Die Ausgabe rangieren demnach zwischen 1 und 4 Prozent des DV-Haushalts. Vor zwei Jahren machten die Sicherungsmaßnahmen noch 0,5 bis 2 Prozent aus. Außerdem steigt der prozentuale Aufwand noch. In drei Jahren werden auch Werte um die 5 Prozent erreicht werden.

Das liegt laut Meta Group unter anderem an teureren Techniken wie das Spiegeln von Produktivsystemen. Diese erachten immer mehr Unternehmen für notwendig, um etwa ihr E-Business abzusichern. Zugleich wächst auch die Zahl der geschäftskritischen Anwendungen wie die Größe der Systeme. So kommen zu einem klassischen betriebswirtschaftlichen System heute Customer-Relationship- und Supply-Chain-Management-Anwendungen hinzu.

Allerdings tun 10 bis 15 Prozent der 314 evaluierten Firmen gar nichts für die Sicherheit ihrer DV-Systeme. Diese Unternehmen hinken etwa drei bis fünf Jahre hinter den anderen Unternehmen her.

Sicherung heute

Stand der Dinge ist heute: