IBM gründet Autonomic Computing aus

CloudEnterpriseServer

… bis die Rechner laufen lernen

IBM hat seine Bemühungen um selbstregulierende Computersysteme in einer eigenständigen Ausgründung zusammengefasst. Die Autonomic Computing Group soll sich auf die Entwicklung von sich selbst überwachenden und selbst heilenden Großrechnern konzentrieren.

Man verspreche sich von diesem Ansatz so viel, weil die Maschinen immer komplexer würden, meinte Vice President Alan Ganek. “Die Bausteine werden immer billiger, aber die Art und Weise, wie wir sie zusammensetzen, wird immer komplizierter.” Dadurch würden Produktivitäts- und Kostenvorteile fast vollständig aufgefressen.

Schon in absehbarer Zeit sollen Softwareprodukte wie DB2 und Tivoli von den Ergebnissen der Selbstregulierung profitieren. IBM betonte bei der Vorstellung allerdings, dass man sich ähnlich wie beim Projekt der Open Grid Services Architecture um offene Standards bemühe. Autonomic Computing sei ein Ansatz, der durch Kooperationen der IBM mit zahlreichen anderen Herstellern schnell im Markt Fuß fassen könne.