IBMs Fabrikschließung legt ganze Region lahm

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Zweitgrößter Exporteur fällt weg

Trotz in Europa nahezu unerreicht günstiger Gewerbesteuer, wenig Auflagen und niedriger Lohnkosten will IBM seine Festplatten-Produktionsstätte in Ungarn schließen – komplett und für immer. Als Grund gibt das Unternehmen die weltweite schwache Nachfrage an.

Damit, so die Nachrichtenagentur Reuters, fallen nicht nur 3700 Arbeitsplätze in der Budapester Region weg, davon 2100 Festanstellungen. Ungarns mittlerweile zweitgrößtes Ausfuhrunternehmen kehrt dem Land den Rücken. Damit führt IBM die Liste der größten Jobvernichter in Ungarn an, seit ausländische Investoren vor zwölf Jahren ins Land gelassen wurden.