Hewlett-Packard bleibt pessimistisch-realistisch

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Sparen und Verschlanken ist Carlys Lieblingsrezept

Hewlett-Packard (HP) rechnet für das kommende Jahr nicht mit einem nennenswerten Aufschwung in der IT-Industrie. Executive Vice President Michael Winkler sagte bei der Vorstellung eines neuen B2B-Online-Vertriebskanals, der Konzern hoffe zwar auf eine leichte Erholung im zweiten Halbjahr. Sicher sei man sich darüber aber nicht.

Winkler betonte, gerade durch die Fusion mit Compaq habe sich HP in eine vorteilhaftere Lage gebracht, weil man damit mehr Einsparpotential geschaffen habe. Die neue HP hat ihre Stellenstreichungen gerade erst von den geplanten 15 000 auf 16 800 ausgeweitet. Allerdings werde an anderen Stellen auch wieder eingestellt oder Personal für andere Aufgaben eingesetzt, betonte der Manager.

Möglicherweise seien sogar Einsparungen möglich, die weit über die 3 Milliarden Dollar jährlich hinausgingen, die Konzernchefin Carly Fiorina vor der Fusion in Aussicht gestellt hat. Da der Aufschwung weiter auf sich warten lasse, so Winkler, sei es jetzt entscheidend, den Vertrieb an Unternehmenskunden effizienter zu gestalten.