Servermarkt wächst und … mutiert

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Low-end ist gefragter denn je

Im dritten Quartal wird der Markt für Intel-Server in den USA um 10 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar wachsen. Zu dieser hoffnungsvollen Prognose im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kommt der amerikanische Marktforscher IDC.

Allerdings wird dabei vor allem das untere Ende der Produktpalette zulegen. Deshalb sehen die Erwartungen für die verkauften Stückzahlen noch imposanter aus: Hier erwartet IDC ein Plus von 17 Prozent auf 413 000 verkaufte Maschinen.

Als Grund dafür nennen die Beobachter das veränderte Einkaufsverhalten vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen. Sie haben sich nach den überzogenen Investitionen der vergangenen beiden Jahre offenbar darauf verlegt, nur noch das anzuschaffen, was momentan benötigt wird.

Interessanter Seitenaspekt der IDC-Studie: Während zwei Drittel aller Intel-Server derzeit in eine Microsoft-Umgebung wandern, werden bereits 15 Prozent mit einem Linux-System bestückt. Für das laufende Quartal rechnen die Experten zudem mit einem überdurchschnittlichen Wachstum im Markt für Server mit dem freien Betriebssystem.