IBM will 64 Bit auf dem Desktop sehen

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Rätselraten um neuen Prozessor

Nach Berichten aus US-Medien hat IBM zurzeit einen 64-Bit-Prozessor für den Einsatz in Desktop-Rechnern in der Mache. Bei dem PowerPC 970 getauften Chip handelt es sich um eine Sparversion des PowerPC 4, der in den hochklassigen Servern der Regatta-Familie seinen Dienst verrichtet.

Jetzt rätseln Analysten, welche Märkte Big Blue mit dem Prozessor adressieren will: Gegen “normale” PCs kann der 970er nicht antreten, denn in diesem Markt ist Kompatibilität ein K.-o.-Kriterium. Daher gehen die Vermutungen der Branchenkenner in Richtung Apple Computer.

Die Rechner dieses Herstellers sind ohnehin mit einem Prozessor bestückt, der mit dem neuesten IBM-Produkt eine entfernte Verwandtschaft aufweist. Apple wollte sich allerdings zu diesem Thema nicht äußern. IBM bestätigte zwar die Existenz des neuen 64-Bit-Prozessors, mochte jedoch zunächst nicht sagen, welche Märkte man zu bedienen gedenke.