Intel enttäuscht trotz Gewinn

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Deutschland Chef versucht es dennoch mit Zweckoptimismus

Der weltgrößte Halbleiteranbieter Intel hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seinen Gewinn gesteigert. Dennoch: Die Analysten sind enttäuscht. Angesichts der weiter schwachen Verfassung des PC-Marktes musste der Konzern einen stagnierenden Umsatz ausweisen. Der Umsatz blieb bei 6,5 Milliarden Dollar stecken – die Prognosespanne hatte bei 6,3 Milliarden bis 6,7 Milliarden Dollar gelegen. Zudem enttäuschte der Konzern mit einem schwächeren Ausblick als erwartet. Intel-Chef Craig R. Barrett verwies auf einen der bisher schlimmsten Brancheneinbrüche.

Etwas optimistischer ist dagegen der Deutschland-Chef von Intel, Jürgen Thiel. Trotz stagnierenden Umsatzes im dritten Quartal 2002 sehe sich das Unternehmen auf dem richtigen Weg, erklärte Thiel der dpa in München: “Der Industriezweig wird nicht sterben, die Technologie hat viel Potenzial für die Zukunft.” Der Umsatz liege da, wo man ihn erwartet habe.