IBM und EMC kicken HP aus lukrativem Vertrag

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Stammzellenforschung geht ohne Fiorina weiter

Die Technik für die Entwicklung neuer Medikamente bei dem New Yorker Biotechnik- und Genomforschungsunternehmen Celera kommt künftig nicht mehr aus dem Hause Compaq, das erst in diesem Jahr im Hewlett-Packard-Konzern aufgegangen ist. Statt dessen wollen nun IBM und Speicherkonzern EMC den Anbieter beliefern.

Die Verträge mit Celera und der Schwesterfirma Applied Biosystems Group schloss Compaq vor fünf Jahren. Der Verlust gerade dieser Kunden dürfte besonders schmerzhaft für die Fiorina-Company sein. Galten die Anwender doch als Vorzeige-Referenzkunden. Abgesehen davon gehen auch die Einnahmen verloren. Allein bei der Hardware werde IBM etwa 26 Millionen Dollar einnehmen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters.

Bei HP nimmt man die Angelegenheit gelassen. Mark Gonzales, Vice President of Storage Sales, erklärte, dass Celera buchstäblich von ihnen verlangt hätte, die Geräte zu verschenken. HP habe daraus die Konsequenzen gezogen: “Wir haben uns bewusst dafür entschieden, den Kunden abzugeben.”