Börsenaufsicht nimmt Xerox unter die Lupe

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Seit Monaten kursieren wilde Gerüchte in der Branche

Der Drucker- und Kopiergerätehersteller Xerox steht weiterhin unter Verdacht, seine Bilanzen frisiert zu haben. Medienberichten zufolge ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen mutmaßlicher Unregelmäßigkeiten in den Büchern. Das Unternehmen soll die Umsätze von 1997 bis 2001 um 6 Milliarden Dollar aufgebläht haben.

Xerox hatte vor einigen Monaten die Fehlbuchung eingeräumt und zudem seine Vorsteuergewinne um 36 Prozent reduziert. Mit der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hatte sich das Unternehmen auf eine Strafzahlung von 10 Millionen Dollar geeinigt. Der Fall ist damit aber nicht abgeschlossen: Wie es heißt, wurden verschiedene Angestellte informiert, dass sie zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen werden sollen. Angeblich ist auch ein Angestellter gefeuert worden. Er soll über Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung Bescheid gewusst haben.