Handliches Sicherheitsrisiko

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Schludriger Umgang mit Laptops kostet Millionen

Laptops gehören zu den größten Sicherheitsrisiken der Unternehmens-DV. Das hat die Unternehmensberatung Meta Group in einer Studie festgestellt. Dabei wirkt sich gerade eine Eigenschaft als verhängnisvoll aus, die in den meisten Fällen der Grund für die Anschaffung des handlichen Rechenknechts war: die Mobilität.

Allein 10 bis 15 Prozent des Bestands gehen in den Unternehmen der “Global 2000” jährlich durch Diebstahl und Vergesslichkeit verloren, haben die Researcher der Meta Group herausgefunden. Zum Wiederbeschaffungswert addiert sich für die Betreiber der Schaden durch den Verlust der auf dem Mini-Rechner gespeicherten Daten. Nachteilig wirkt sich auch die im Vergleich zu Standard-PCs schlechtere technische Zuverlässigkeit aus: Zehn Prozent der Laptops fallen bereits im ersten Jahr durch Defekte aus. Insgesamt, so die Studie, läppere sich so eine Schadenssumme von mehr als 20 Millionen Dollar jährlich zusammen. Allerdings tauchen diese Schäden in Finanzberichten nur selten auf, weil meist Versicherungen dafür aufkommen.

Weil ein hohes Risiko besteht, dass die Geräte mit den darauf gespeicherten Daten in unberufene Hände fallen könnten, empfiehlt die Meta Group besondere Vorsichtsmaßnahmen. Die wichtigsten: Laptop mit Passwort absichern, Festplatte oder zumindest die vertraulichen Daten verschlüsseln. Außerdem sollten die Anwenderunternehmen festlegen, welche Daten überhaupt auf die Laptops dürfen und welche darauf nichts zu suchen haben.