Blade Server: IBM verbrüdert sich mit Intel

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Es gilt, den Vorsprung der Konkurrenz einzuholen

IBM will künftig seine Blade-Computer gemeinsam mit Intel entwickeln. Damit zieht Big Blue offenbar die Lehre aus einem gescheiterten Experiment: Bis zum Frühjahr hatte der Computerhersteller bei seinen Blade-Entwicklungen mit einem kleinen texanischen Unternehmen namens RLX Technologies kooperiert.

Die Kooperation zwischen Intel und IBM soll sich über mindestens zwei Jahre erstrecken. Nichtsdestoweniger will IBM bereits im September erste Ergebnisse in Form von Xeon-bestückten 32-Bit-Servern auf den Markt bringen. Für später hat das Unternehmen auch Produkte mit 64-Bit-Prozessoren aus Intels Itanium-Linie auf dem Reißbrett. IBM ist mit seiner Blade-Initiative allerdings recht spät dran: Große Konkurrenten wie Dell und HP haben ihre Produkte bereits am Markt.

Blade Server sind kleine Servermaschinen auf jeweils einem Board, die in ein gemeinsames Chassis eingesteckt werden und sich bestimmte Infrastrukturbestandteile wie Stromversorgung, Netzwerkanschluss und CD-Laufwerke teilen. Dadurch und vor allem durch die Zusammenfassung der Managementtools sind Blade-Server kostengünstiger als Einzellösungen. Blade-Server dienen damit der physischen Konsolidierung – nicht aber der logischen, denn Blade-Server skalieren nicht.