IBM will Chip-Designern den Alltag erleichtern

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Hoher Einsatz von Kosten und Arbeit

Um die teilweise doch recht komplexen Prozese zu beschleunigen, die nötig sind für die Fertigstellung eines marktreifen Prozessors, hat der IT-Konzern IBM nun neue Tools vorgestellt. Sie richten sich an Unternehmen mit Bedarf für Design, Test und Kontrolle von Chips. Dabei kommt auch wieder die On-Demand-Idee zum Einsatz.

Mit Hilfe einer bedarfsgerechten Entwicklungsumgebung sollen die Chip-Designer künftig die oft teuren Fehler frühzeitig erkennen und ausschließen und dabei die Leistungsfähigkeit besser messen und einschätzen können. Der Verifizierungsprozess, so heißt es, erfolge dabei nach einem einfachen Muster: Designer betreten demnach ein IBM-Web-Portal und finden dort wie in einem Werkzeugkasten die benötigten Tools vor, mit denen sie auch die mathematischen Berechnungen jedes Schaltkreises vornehmen können.

Dabei kommt eine Basis aus E-Server P-Series, Websphere Portal Server, DB2, MQ-Series und der Tivoli Security Management Software zum Einsatz. Unterstützung für die Programmiersprache PSL, sowie von Unix-, Linux- oder Windows-Umgebungen sei ebenfalls gegeben.

Als erster Anwender lässt das Technion Israel Institute of Technology in Haifa seine Studenten mit den zentral gehosteten Tools arbeiten.