Supercomputer rücken enger zusammen

CloudEnterpriseServer

Auf den hinteren Plätzen ist es richtig spannend

Einen Tag vor Beginn der Internationalen Supercomputerkonferenz in Heidelberg ist die aktuelle Übersicht der 500 leistungsfähigsten Großrechner veröffentlicht worden. Die 21. Auflage der Top-500 führt erneut NECs Earth Simulator an, der mit 36 Teraflop/s schon ein Zehntel der gesamten Rechenleistung auf der Liste stellt.

Auf Platz zwei findet sich der Asci-Q von Hewlett-Pacvkard wieder, der mit insgesamt 8192 CPUs die Explosion von Atombomben am Los Alamos Lab simuliert. Der Abstand zwischen Nummer Eins und Zwei ist beträchtlich: Asci-Q bringt “nur” 14 Teraflop/s auf die Waage.

Nach den USA ist die Bundesrepublik am besten mit Großrechenanlagen versorgt, 71 der weltweit 500 särksten maschinen stehen hier. Allen voran die Regatta-Installation von IBM bei der Max-Planck-Gesellschaft in der Nähe des Forschungsreaktors in Garching bei München. Mit 2 Teraflop/s besetzt der Rechner Platz 24, vor einem halben Jahr hatte es noch für Rang 21 gereicht.

Unter den 500 finden sich 149 Cluster, die zusammen ein Viertel der Rechenleistung stellen. Hewlett-Packard und IBM sind mit 159, beziehungsweise 158 Rechnern fast gleich stark vertreten. Seit der Zusammenstellung der Liste vor einem halben Jahr hat sich die weltweite Leistung der 500 Supercomputer um fast ein Drittel gesteigert.