Rauhe Zeiten für Mobilfunk-Infrastrukturausrüster

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Kein Ende des Abwärtstrends in Sicht

Der Handel mit Infrastruktur für Mobilfunk läuft schlecht. Die Investitionen in diesem Bereich sind im Vergleich vom Abschlussquartal 2002 zum ersten Viertel des Geschäftjahres 2003 weltweit um 14 Prozent zurückgegangen. Das sagen die Marktforscher der kalifornischen Dell’Oro Group.

Vor allem Technik für die europäischen Standards wie GSM, GPRS und EDGE hätte im ersten Jahresviertel an Boden verloren. Der Umsatz dieser Infrastrukturausrüster stürzte um über ein Viertel ab. Fast unverändert zum Vorquartal blieben dagegen die Erlöse mit der US-CDMA-Technologie. Lediglich die UMTS-Ausrüster stellen sich gegen den Trend und legten um ein Viertel zu. Auch der chinesische TDMA-Standard schaffte einen Zuwachs von 25 Prozent.

Auch im weiteren Verlauf des Jahres rechnen die Analysten nicht mit einem Ende des Negativ-Trends in dieser Branche. Anhaltend reduzierte Ausgaben und eine schwache wirtschaftliche Lage werden die Umsätze auch in den kommenden Monaten lähmen, prognostizieren die Branchenkenner.