Frühlingshauch auf dem PC-Markt

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Antreiber: Laptops

Nach langer Durststrecke erholt sich der PC-Markt offenbar wieder. Im Vergleich zum ersten Quartal 2002 stellt Gartner Dataquest eine Nachfragebelebung von weltweit 5,5 Prozent zwischen Januar und März fest.

Damit seien die Erwartungen zu Jahresbeginn leicht übertroffen worden, heißt es in der aktuellen Übersicht der Marktforscher. Wichtigste Erkenntnis: Dell hat mit einer Steigerung seiner abgesetzen Geräte um 24,4 Prozent die Führung vor Hewlett-Packard übernommen, die 5,7 Prozent weniger PCs verkauften als vor einem Jahr.

Weil Dell besonders auf seinen Wachstumsmärkten Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Japan stark zulegen konnte, beansprucht das Unternehmen jetzt einen Marktanteil von 16,9 Prozent, gefolgt von HP mit 15,6 und IBM mit 5,4 Prozent. Erstaunlich stark zulegen konnte auch Toshiba mit einem Plus von 19,2 Prozent auf einen Marktanteil von 3,6 Prozent – weltweit Platz vier.

Während die Hersteller auf dem US-Markt insgesamt ein Wachstum von 7,7 Prozent auf insgesamt 11,8 Millionen verkaufte PCs feststellten, ist die Belebung in Europa mit 6 Prozent nicht ganz so stark ausgefallen. Größte Antreiber sind Gartner zufolge weiterhin die mobilen Rechner, also Laptops und Tablet PCs. Diese Gerätekategorie habe mit Intels Centrino-Plattform zunächst mehr Aufmerksamkeit erhalten, was sich aber noch nicht in verstärkter Nachfrage der Hauptzielgruppe, den Unternehmen, niederschlage.