IBM-Chef: Was andere können, müssen wir lange nicht

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Think positive – auch wenn’s schwer fällt

Der neue Chef des Technologiekonzerns IBM, Walter Raizner, macht gute Miene zum bösen Spiel. Die wacklige Lage auf dem IT-Markt sei kein Anlass, die eigenen Umsatzprognosen zu überdenken. Ein schwaches Umfeld lässt er nicht als Ausrede für schlechte Zahlen gelten, wird Raizner bei dem Nachrichtendienst Reuters zitiert.

Zwar werde der Markt auch in den kommen Jahren kämpfen müssen. “Auch wenn die Entwicklung schwierig ist”, erklärte Raizner, “wir sind eine reifere Branche geworden.”

Der IBM-Obere wies Spekulationen zurück, wonach er auf Grund schlechter Bilanzen seinen Vorgänger Erwin Staudt abgelöst haben soll. Man habe sich auf dem Markt doch gut positionieren können.

Künftig will er den Fokus des Unternehmens stärker auf die Bereiche Outsourcing und Dienstleistungen legen. Gerade der Mittelstand verlange integrierte Lösungen, statt einzelne Produkte.