IBM startet Prozessor-Offensive im Lowend

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Big Blue will Sun Kunden abluchsen

IBM motzt seine Lowend p-Series mit neuen Prozessoren auf und will damit explizit Unix-Konkurrent Sun unter Druck setzten. Jim McGaughan, bei Big Blue verantwortlich für die Serverstrategie, kündigte an, dass auch die 16- und 32-Wege-Maschinen p670 und p690 voraussichtlich noch vor Jahresmitte mit einem Power-4Plus-Prozessor ausgerüstet werden sollen.

Aber auch der p630 mit nur vier CPUs soll einen Power-4Plus bekommen, der dann mit 1,45 GHz getaktet wird. Seit vergangenem Juni wird der Einstiegs-Server mit einem Power-4 ausgeliefert, der nur 1 GHz bietet. Damit richtet sich IBM vor allem gegen die Fire v480 von Unix-Marktführer Sun.

Der Power-4Plus wird bereits mit kleinerer Leiterbahnenbreite hergestellt. Dadurch sinken Energieverbrauch und Betriebskosten, die CPU kann höher getaktet werden.

Mit der Initiative im Lowend bereitet IBM offenbar den Start des Power-5 im kommenden Jahr vor, denn dieser Prozessor soll dann von Anfang an das gesamte Server-Spektrum abdecken. Die CPU werde die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems vervierfachen, verspricht IBM jetzt.