Intel lüftet den Centrino-Schleier langsam

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Goßer Bahnhof auf der CeBIT?

Auf seinem Entwickler-Forum in San Jose hat Intel seine Roadmap für das erste Halbjahr verfeinert. Mit Spannung wird erwartet, wie das Marketing mit der Tatsache umgehen wird, dass der neue Pentium-M zwar mehr Leistung zu bieten hat, aber trotzdem niedriger getaktet wird. Intel-Konkurrent AMD operiert beim Verkauf schon seit längerem nicht mehr mit der tatsächlichen Taktzahl seiner CPUs.

Während der CeBIT, am 12. März, will Intel seine Centrino-Technologie für den mobilen Einsatz endgültig vorstellen. Bekannt ist schon jetzt, dass der Pentium-M mit 1,6 GHz arbeitet, die Daten aber trotzdem schneller verarbeiten kann als der aktuelle mobile Pentium-4 mit 2,4 GHz. Neue Fertigungsverfahren sollen für geringeren Enegieverbrauch und damit längere Akkubetriebszeiten sorgen.

Im Desktopbereich steht der Pentium-4-Nachfolger Prescott auf dem Programm, der als Pentium-5 vermarktet werden dürfte. Hier zeigt Intel verbessertes Hyper-Threading und eine neue Netburst-Architektur. Der Frontside Bus bietet 800 MHz auf und der Level-2-Cache 1 MB.

Die Abnehmer der CPUs, Integratoren und PC-Bauer, möchte Intel offenbar mit einer Zusage besänftigen: Der Hersteller garantiert in Zukunft für mindestens sechs Quartale, dass Prozessoren und Chipsätze miteinander kompatibel sind. Dieses Versprechen hat den wohlklingenden Namen ‘Granite Peak’ verpasst bekommen.