Motorola sieht Handset-Preise stürzen

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Zauberwort “Services” verliert seine Kraft

Der US-Handyhersteller Motorola reiht sich nicht in den Chor derer ein, die sich die Welt schönreden wollen. Auf der 3GSM World Konferenz stellte das Unternehmen vielmehr zur Diskussion, dass die Preise für Endgeräte, an denen so manche angrenzte Mobilfunkbranche hängt, noch einmal deutlich fallen dürften. Als Grund dafür sieht das Motorola-Management schleppende Starts für Video-fähige Geräte der dritten Mobilfunkgeneration.

Ferner sei die Angst vor dem “erwachenden Drachen” China durchaus berechtigt. Deutlich billigere Endgeräte könnten hier hergestellt werden und noch in diesem Jahr den etablierten Handy-Größen empfindliche Einbußen bescheren.

Zahlen nannte Tom Lynch auch. Der Abteilungschef der Handset Division bei Motorola geht von einem Einschnitt in Höhe von 4 bis 5 Dollar je Einzelgerät aus.