Dell sammelt Neider wegen guter Quartalszahlen

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Konzept aufgegangen?

Der Computerhersteller und Marktführer bei Laptops, Dell Computer Corporation, hat am Donnerstag für das vierte Quartal einen um 32 Prozent höheren Gewinn bekannt gegeben. Dies war das beste Quartalsergebnis in der Geschichte des Unternehmens. Dell begründete den Ergebnisanstieg mit höheren Auslieferungen von PCs und Servern.

Der Nettogewinn sei in der am 31. Januar beendeten Berichtsperiode auf 603 Millionen Dollar oder 23 Cent je Anteil gestiegen, sagte Firmengründer Michael Dell nach Börsenschluss. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum wies sein Unternehmen 456 Millionen Dollar oder 17 Cent je Aktie aus. Der Umsatz kletterte um 21 Prozent auf 9,74 (im Vergleich zu 8,06) Milliarden Dollar.

Die Stückverkäufe stiegen demnach um ein Viertel, wobei die von Dell angepeilten Wachstumsmärkte 39 Prozent dieses Zuwachses beisteuerten – Deutschland, Frankreich, China und Japan.

Der Gewinn stimmte weitgehend mit Analystenprognosen überein. Für das erste Quartal 2003 stellte das in Roundrock (Texas) ansässige Unternehmen einen Gewinn von 23 Cent je Aktie in Aussicht bei 9,5 Milliarden Dollar Umsatz.

“Eine unglaubliche Leistung”, urteilte Jim Lyon, ein Fondsmanager beim Vermögensverwalter Oakwood Capital Management.

Im Konkurrenzkampf mit Hewlett-Packard, die nach der Fusion mit Compaq Computer im Mai zum größten PC-Hersteller aufrückte, reduzierte Dell im vierten Quartal die Preise. Diese Rechnung scheint aufgegangen zu sein. Auch der “Bruch” mit Herstellerunternehmen von Druckern und Computerzubehör, sowie kürzlich der mit IBM hatten für Erstaunen gesorgt. Offenbar geben die Zahlen dem Unternehmen aber zunächst recht.