Spezial-Chips hüpfen ins gemachte Bett

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Nürnberger Embedded World erhofft Aufbruch-Signal

In Nürnberg ist die Fachmesse Embedded World eröffnet worden. Bis zum Donnerstag zeigen rund 360 Aussteller aus 22 Ländern die neuesten Entwicklungen im Bereich kompakter Kleinrechnersysteme. Immerhin werden heute neun von zehn Microprozessoren nicht für PCs oder Server verwendet, sondern ’embedded’, also fest verbaut.

Bei der Premiere am Messestandort Nürnberg gehe es in diesem Jahr vor allem um Vernetzung, Software-Entwicklung und den Einsatz von Linux in Embedded-Systemen, so die Veranstalter. Den Besuchern solle aber auch die aktuelle Entwicklung im Bereich der Wireless Communication, des Bluetooth, Embedded Internet, bei Echtzeitsystemen, sowie bei konfigurierbarem Embedded näher gebracht werden, heißt es.

Die Hälfte der Aussteller komme aus der Bundesrepublik – allen voran die Münchner Infineon. Rund 10 000 Fachbesucher werden erwartet.

Die Embedded-Branche könne in diesem Jahr mit einem zweistelligen Wachstum rechnen, so der Vorsitzende des Ausstellerbeirats, Matthias Sturm, “Rund 15 Prozent weltweit und etwa 10 Prozent in Deutschland.”