IBM setzt Armada auf die Spur

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Power-5-Prozessor und AIX 5.3 unter Druck

Der angekündigte Power-5-Prozessor von IBM soll im kommenden Jahr in einem großen Unix-Server seinen ersten Einsatz bekommen. Big Blue will die 64-Wege-Maschine unter dem Namen ‘Armada’ entwickeln und vertreiben, heißt es jetzt aus dem Unternehmen.

Damit werde Armada die Regatta-Server der Serie p690 ablösen, die mit 32 CPUs ausgekommen sind. Die 64 Power-5 sollen im “simultanen Multithreading” miteinander arbeiten. Während Intel mit Hyper-Threading bisher eine Leistungssteigerung von einem Fünftel erzielt, verspricht sich IBM eine glatte Verdoppelung der Rechenleistung: Mit der Architektur könne jede CPU die Aufgaben von zwei Prozessoren übernehmen, heißt es.

Bevor der Armada “in der ersten Jahreshälfte 2004” auf den Markt kommt, will IBM aber auch sein Unix-OS AIX mit der runderneuerten Version 5.3 zur Verfügung stellen.