Chipmarkt sieht neuen AMD und Preisgepurzel

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Intel gepiekt

Der US-Chiphersteller AMD wirft ein weiteres Halbleiter-Set auf den Markt. Hinter der Bezeichnung “Athlon XP 3000+” verbirgt sich die als Brücken-Release zum 64-Bit-Athlon gedachte CPU. Neu ist, dass die CPU auf dem neuen “Barton”-Kern basiert.

Zwar taktet der 3000+ mit realen 2167 Megahertz niedriger als der Athlon XP 2800+ mit 2250 Megahertz. Der gegenüber der Produktfamilie Thoroughbred auf 512 Kilobyte verdoppelte L2-Cache soll Intel direkt angreifen. Hier steht der Herausforderer 3,06-Gigahertz-Pentium-4.

Auch von anderer Seite und auf andere Art sieht sich Intel bedroht. So haben die radikalen Preissenkungen der asiatischen Halbleiterhersteller Samsung und Micron ebenfalls für Unruhe im Markt gesorgt.

Stärker als in dieser Jahreszeit traditionell üblich seien die Preise für DDR-Speicherchips gefallen, meldet der Wirtschaftsdienst Bloomberg. Statt des üblichen einprozentigen Preisverfalls, der im Frühjahr oder um den Jahreswechsel herum normal ist, gibt es jetzt zum Teil bis zu 3 Prozent billigere Speicherchips.