Lindows jetzt auch in der ‘alten Welt’

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Microsoft-Rebell verkauft auf Probe

Der amerikanische PC-Hersteller Lindows hat auf dem europäischen Markt einen ersten Versuchsballon gestartet. Über einen Direktvermarkter in Schottland vertreibt Lindows vier verschiedene Geräte auf Intel-Basis mit einer eigens konfigurierten Linux-Distribution.

Es ist zwar nicht bekannt, mit welchen Stückzahlen Lindows den Sprung über den Atlantik unternommen hat – zwei der vier Geräte sollen aber schon ‘ausverkauft’ sein. Die beiden anderen, ein Pentium II und ein Pentium IV, sind zu Preisen zwischen 350 und 470 Euro zu haben.

Bisher hatte Lindows für den Vertrieb in den USA auf die Einzelhandelskette Walmart gesetzt. Gegen Klagen von Microsoft wegen Verletzung von Markenschutzrechten konnte sich das Linux-Hardwareunternehmen bisher erfolgreich zur Wehr setzen.