Dell krempelt deutsche Niederlassung um

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Consumer-Markt ist verloren

Der texanische Computerbauer Dell ist offenbar unzufrieden mit seiner deutschen Vertriebstochter und will deshalb mehr als ein Viertel der Stellen abbauen: Bis zum Ende des dritten Quartal sollen 180 Mitarbeiter gehen, die Landestochter werde umgebaut und stärker in Dell Europa integriert, meldet die Financial Times Deutschland.

Gerade erst musste sich Unternehmenschef Michael Dell neue Vertriebszahlen für den deutschen PC-Markt von Gartner Dataquest anhören: Danach verharrt Dell bei einem Marktanteil von 6 Prozent auf Platz vier. Und das, obwohl Dell als effizientester Computerhersteller gilt und explizit auf dem deutschen Markt wachsen wollte.

Weil aber Billig-Anbieter wie Medion gleichzeitig um rund 60 Prozent zulegen konnten, scheint Dell sich zumindest in Deutschland vom Privatkundengeschäft zu verabschieden. Man werde sich auf Firmenkunden konzentrieren, um künftig zu wachsen, heißt es.