Supercomputer im Angebot: Cray kratzt die Kurve

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Die X1 entwickelt sich zum Verkaufsschlager

Die Supercomputer-Schmiede Cray hat das abgelaufene Quartal erstmals wieder mit einem Gewinn abgeschlossen. Nachdem bereits sechs der neuen X1-Großrechner verkauft wurden, bleibt ein Quartalsgewinn von 1,3 Millionen Dollar. Die Umsätze kletterten von 26 auf 39 Millionen Dollar. Cray war von vielen Beobachtern schon abgeschrieben worden, weil das Unternehmen ausschließlich hochspezialisierte Hochleistungsanlagen herstellt.

Auch die Umsatzentwicklung für das Gesamtjahr sei positiv, teilte Cray mit: Von 134 Millionen konnte sich das Unternehmen auf 155 Millionen Dollar steigern. Für das laufende Jahr werden Umsätze in Höhe von 200 Millionen in Aussicht gestellt.

Zu den Abnehmern der Supercomputer gehören in den vergangenen drei Monaten das Nationale Meteorologie-Institut in Spanien mit einem Auftrag über 8,5 Millionen Dollar, das Supercomputing Center Antarktis, das für 16,4 Millionen Dollar auch Services bestellt hat, sowie das Computer-Forschungszentrum der US-Armee, das eine ausgereifte X1 für 15 Millionen Dollar bekommen wird.

Cray könne auch deshalb optimistisch sein, weil sich mit steigender Stückzahl auch bei der X1 die Produktionskosten verringern werden. Dann steigt entweder die Gewinnmarge oder Cray kann über niedrigere Preise mit SGI, IBM, Sun und HP besser konkurrieren.