Apple kämpft mit lustlosen Käufern

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Aber nicht an allem ist die Jobs-Company selbst schuld

Mit einer groß angelegten Produkt- und Preisoffensive versucht der Computerhersteller Apple zu verhindern, noch tiefer in seine Nische gedrängt zu werden. Vor allem der Absatz der Power-Macs ist dramatisch abgesackt: Im vergangenen Quartal wurden 25 Prozent weniger verkauft als im Vorjahr. Der Umsatz fiel dabei um ein Fünftel.

In der Highend-Version setzt Apple deshalb jetzt auf Zwei-Wege: Für 2700 Dollar ist der Power-Mac mit zwei G4-CPUs zu haben, die jeweils mit 1,42 GHz getaktet werden. Bis vor kurzem war einen vergleichbare Leistung nur für 3300 Dollar zu haben.

Apple wendet sich damit vor allem an Anwender mit hohen Ansprüchen an grafischen Anwendungen, wie Layouter oder Architekten. Aber auch hier werden die IT-Ausgaben spürbar zurückgefahren.

Zu kämpfen hat Apple aber besonders in diesem speziellen Marktsegment damit, dass der Layout-Softwarespezialist Quark seine Applikation noch immer nicht auf die Mac-OS-X-Plattform portiert hat. Quark-Xpress wird weltweit für die Gestaltung von Druckvorlagen eingesetzt.

Aber auch in niederen Marktsegmenten hat Apple verloren: Weltweit schrumpfte der Marktanteil von 2,3 auf 2 Prozent, in den USA sogar von 3,8 auf 3,1 Prozent. Die breite Unterstützung von Bluetooth, WiFi und Firewire in allen Produkten soll die Fangemeinde erneut zum Kauf animieren.