Toshiba reduziert Verluste

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Mobilfunk soll Nachfrage beleben

Toshiba schreibt weiterhin rote Zahlen. Japans größter Chiphersteller hat das abgelaufene Quartal mit Verlust abgeschlossen – zum siebten Mal in Folge.

Immerhin konnte Toshiba seine Verluste deutlich reduzieren. Im dritten Geschäftsquartal verzeichnete der Konzern einen Nettoverlust von umgerechnet rund 54 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor war noch ein Minus in Höhe von 660 Millionen Euro angefallen. Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf etwa 10 Milliarden Euro.

Die große Nachfrage von Chips für digitale Kameras und Multimedia-Handys ermöglichte diesen leichten Aufschwung. Das Unternehmen musste allerdings im vergangenem Jahr wegen der allgemeinen Branchenflaute umfassende Restrukturierungen vornehmen – das hat den Konzern finanziell erheblich belastet.

Toshiba rechnet für das laufende Jahr mit einem Umsatz von 44 Milliarden Euro. Das wäre ein Plus von 5 Prozent. Branchenbeobachter sind allerdings skeptisch, ob der Konzern diese ehrgeizigen Ziele erreichen kann.