Leichter Aufwind für die PC-Branche

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Trotzdem weiterhin trübe Marktaussichten für 2003

In der zweiten Jahreshälfte 2002 verbesserte sich die Lage des PC-Marktes bescheiden, aber konstant. Nach einer langen Durststrecke erreichte die Computerwirtschaft in West-Europa erstmals wieder einen Warenlieferungsumfang wie im Jahr 2000, als die Informationstechnik noch eine Goldgrube war. Nach einer Meldung von Gartner Dataquest verzeichnete der europäische Computermarkt im vierten Quartal 2002 ein Wachstum von sechs Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Ganzjahresüberblick meldete Dataquest immerhin einen Anstieg um drei Prozent.

Der Hersteller Acer teilte weiterhin die höchste Wachstumsrate mit. Hewlett-Packard (HP) verkündete im vierten Quartal 2002 Lieferungseinbußen – dennoch schaffte es HP, in der Rangliste den Platz vor seinem größten Konkurrenten Dell einzunehmen. Nach der New Yorker Forschungsgruppe IDC verbuchte HP für sich einen Marktanteil von 16,1 Prozent und überholte Dell, welche bei 15,7 Prozent lag, knapp.

Trotzdem sind die Vorraussichten für das Jahr 2003 weiterhin mager. Die ersehnte Aufrüstungswelle und damit verbundene Massenkäufe von Großabnehmern sind laut Brian Gammage, Chefanalyst von Dataquest, für das kommende Jahr eher nicht zu erwarten. “Die meisten Firmen werden nur aus notwendigen Bedarfszwecken kaufen.” Folglich bleiben die Marktprognosen für die Zuwachsrate des PC-Marktes, mit dürftigen sechs bis sieben Prozent für das Jahr 2003, recht mager.