Sicherheits-Prozessor: Transmeta setzt Intel unter Druck

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Das Passwort steckt dann in der CPU

Der kalifornische Chip-Design-Spezialist Transmeta will Prozessoren bauen, die bereits mit Sicherheitsfunktionen ausgerüstet sind. Eine neue Version des TM 5800 soll bereits in der zweiten Jahreshälfte verfügbar sein, kündigte das Unternehmen an.

Damit nimmt Transmeta ein Thema auf, das der große Rivale Intel im vergangenen September ins Spiel gebracht hat. Die Entwicklungen, die beim Marktführer derzeit unter dem Namen La-Grande laufen, sollen aber erst “in einigen Jahren” zu Produkten führen.

Transmeta verspricht nun aber, dass beispielsweise Passworte und Kodierungsschlüssel direkt in der CPU abgelegt werden könnten, was die Informationen für den Anwender einerseits leicht verfügbar macht, andererseits aber vom Zugriff von außen schützen soll.

“Wenn die Sicherheitsvorkehrungen nicht im Prozessor, sondern auf einem anderen Chip außerhalb getroffen werden”, gibt Transmeta-CEO Metthew Parry zu bedenken, “dann haben wir wieder eine Schwachstelle, die angreifbar ist. Alles was in der CPU liegt, ist automatisch sicherer.”

Außerdem soll der TM 5800 einen Hardwarebeschleuniger mitbringen, der die Leistung des Systems anpasst, wenn aufwändige Verschlüsselungsverfahren ablaufen. Normalerweise gehen die Rechner hier besonders schnell in die Knie.