Huber und Suhner enttäuscht

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Schweizer Komponentenmarkt so eng wie der weltweite

Das in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Schweizer Unternehmen Huber und Suhner hat im vergangenen Geschäftsjahr 591 Millionen Franken (405,7 Millionen Euro) umgesetzt. Das sind 17 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Auftragseingang lag gar 7 Prozent unter Vorjahresniveau. Insgesamt gingen Aufträge in Höhe von 581 Millionen Franken ein, wie Huber und Suhner am Donnerstag mitteilte. Im August 2002 hatte die Gruppe einen Umsatz in Höhe von 600 Millionen Franken für das Geschäftsjahr prognostiziert.

Wie damals vorausgesagt, endete das Jahr für die Firmengruppe in den roten Zahlen: Neben einem Fehlbetrag im operativen Geschäft werde auch unter dem Strich ein “erheblicher Verlust” resultieren, meldete die Neue Zürcher Zeitung.

Bis Ende 2002 wollte Huber und Suhner die Zahl der Angestellten von 3780 (Ende 2001) auf 3000 abbauen. Ende Juni waren noch 3316 Personen beschäftigt. Die Investitionsunlust im Telekom-Sektor habe sich deutlich negativ ausgewirkt, begründete das Unternehmen.

Erfreulich hätten sich hingegen die Segmente Industrie und Transport entwickelt. Die Rechnung wird zusätzlich belastet durch “umfangreiche Rückstellungen, Abschreibungen und Wertberichtigungen für eine weitreichende Restrukturierung”. Damit soll aber im Geschäftsjahr 2003 ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden – selbst bei stagnierender Nachfrage, wie es weiter hieß.